Untersu­chungen in einer Spannbe­ton­hohl­kas­tendecke
Prätorium – Rathaus Köln


Knapp Hineinrutschen in Spannbetondecke

aktiver Magnet mit seiner Führungsschiene

Spannstahl­bruchortung mit dem Remanenz­ma­gne­tismus-Verfahren
(Spannglieder in einer vorgespannten Hohlkas­tendecke)

Auftraggeber: Stadt Köln
Untersu­chungs­zeitraum: Februar 2019

Bei dem untersuchten Spannbe­ton­bauteil handelt es sich um eine vorgespannte Hohlkas­tendecke aus den 50er Jahren. Die freitragende Spannbe­tondecke überspannt mit einer Stützenreihe auf einer Länge von etwa 58 m ein römisches Ausgra­bungsfeld (Prätorium – Spanischer Bau) am Rathaus Köln. Sie ist in Längsrichtung aus mehreren nebenein­an­der­lie­genden Hohlkästen aufgebaut, die wiederum in einzelne Kammern mit unterschied­licher Länge und Höhe unterteilt sind. Die Höhen der Kammern variieren zwischen 1,90 m und 0,70 m. Die Hohlkas­tendecke ist in Längsrichtung und in Querrichtung vorgespannt. Die Längsspann­glieder sind in einem parabo­lischen Verlauf in den Stegen der Hohlkästen angeordnet. Die Querspann­glieder spannen die gekrümmte Decken­un­terseite vor.

Gegenstand der Untersu­chungen waren sowohl die Längsspann­glieder als auch die Querspann­glieder, die zerstö­rungsfrei mit dem Remanenz­ma­gne­tismus-Verfahren (RM-Verfahren) auf Spannstahl­brüche untersucht worden sind. Zum Einsatz kam die kleine Magnet-Sensor-Einheit (REM 40), die bedingt durch die sehr niedrigen Kammern mithilfe von speziell entwickelten Zusatz­kon­struk­tionen an den entspre­chenden Wand- und Decken­be­reichen entlang­geführt worden ist. Die magnetischen Informa­tionen der Spannglieder sind mit der Sensor­einheit in einem Flächenscan aufgezeichnet worden.

Arbeitshöhen von bis zu 70 cm

Projektion des Messbilds auf den untersuchten Bereich

Messbild Vorversuche

Messbild eines Vorversuchs mit drei Spanngliedern in 16 cm Tiefe und einem Bruch in einem intaken Hüllrohr

Vorversuche am “Eins zu Eins” Modell

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